Ist es dir wichtig, die Kommunikation mit deinem Baby oder Kind zu verbessern? Bist du einfach nur neugierig, was es mit Babyzeichensprache überhaupt auf sich hat? Dann bist du hier, in diesem Beitrag, genau richtig. Für das Gelingen von Kommunikation sind verschiedene Faktoren wesentlich. Dein Fokus sollte also nicht nur darauf liegen, lediglich Babyzeichen integrieren zu wollen. Wirklich profitieren werden alle Beteiligten erst, wenn du stattdessen eine ganzheitliche Kommunikation anstrebst.

Was hat es nun aber mit Begriffen, wie „Babyzeichen“, „Kindergebärden“ oder „Babyzeichensprache“ auf sich? Die Liste ließe sich noch ewig fortführen. Was bedeuten diese Bezeichnungen? Handelt es sich um einen Trend, der aus anderen Ländern zu uns gebracht wurde? Fand beispielsweise eine Überlieferung aus Amerika statt, wo 85 % der Eltern Babyzeichensprache, dort „Babysigning“ genannt, praktizieren!?

1| Was ist Babyzeichensprache? |DER ZWECK|

Im Gegensatz zu einer Gebärdensprache für Gehörlose, handelt es sich hierbei nicht um eine eigene Sprache. Vielmehr sind Babyzeichen eine Kommunikationshilfe, bei der die Zielgruppe, hörende Kinder sind. Diese profitieren davon, dass Gebärden zur Unterstützung der Kommunikation eingesetzt werden. Das ist nicht neu und bedeutet einfach nur, dass gezielte Handzeichen, beziehungsweise Handbewegungen, zusätzlich zum gesprochenen Wort eingesetzt werden. Es handelt sich also nicht um eine Sprache, die Kinder intuitiv können, sondern um eine Kommunikation, unterstützt von Gebärden, die wir als Erwachsene aktiv mit einbringen. Die Kinder brauchen sich diese dann nur noch abzuschauen. Gebärden, die von Zauberhafte Babyhände® verwendet werden, entsprechen der DGS, der Deutschen Gebärdensprache. Sie werden in diesem Zusammenhang immer nur in Verbindung mit der Lautsprache genutzt. So können sich schon die ganz Kleinen, noch bevor sie die ersten Worte sprechen können, verständlich machen. Dazu müssen sie nur, die gesehenen Zeichen nachahmen und entsprechend einsetzen. Es ist übrigens ganz natürlich, mit Gebärden zu kommunizieren. Der Übergang zwischen Gesten und Gebärden ist fließend und das einzig tatsächlich neue daran, ist darüber zu reden, in Kursen davon und voneinander zu profitieren und in Büchern darüber lesen zu können.

2| Für wen eignen sich Babyzeichen? | DIE ZIELGRUPPE

Die Zielgruppe sind somit hörende Kinder, und zwar ab Geburt. Egal, ob Babys von 0-6 Monaten oder jene ab einem halben Jahr bis zum Kleinkindalter, sie alle können von gebärdenunterstützter Kommunikation profitieren. Das gilt ebenfalls für Kleinkinder von 12-24 Monaten und darüber hinaus sogar auch für 3- und 4-jährige.

Mit den Händen zu kommunizieren, ist also nicht neu, nur die Bezeichnungen sind es. „Babyzeichensprache“ sowie „Babysigning“ oder „Signing language“, „Baby- oder Kindergebärden“, „Babyhandzeichen“ oder nur „Handzeichen“ und schließlich „Zeichensprache für Babys“, es gibt viele Synonyme, die hier ihre Anwendung finden.

In der Sonderpädagogik profitieren Kinder mit besonderem (Sprach-)Förderbedarf bereits, unabhängig von der Ursache des Förderbedarfs, der Entwicklungsstufe oder dem Alter. Das ist ebenfalls nicht neu und gilt auch bei leichten Hörbeeinträchtigung, bei Mehrsprachigkeit und bei Sprachentwicklungsverzögerungen. Kinder, die Probleme mit der Lippen-, der Kiefer-, oder der Gaumenspalte haben oder Kinder mit Down-Syndrom können über Babyzeichen ebenfalls einen ersten Einstieg in die Sprachwelt finden. In der Sonderpädagogik ist es üblich, dass einfach die Hände genutzt werden, um mit ihnen zu sprechen. Dies bietet sich immer an, wenn die Lautsprache, aus welchem Grund auch immer, nur lückenhaft angewendet werden kann.

Bei Mehrsprachigkeit und der Nutzung von Gebärden dauert es oft länger, bis eine der Sprachen, fließend, genutzt werden kann.

Gebärden sind kein Ersatz für die Lautsprache aber sie helfen, Übergänge zu gestalten. Ist es ausgeschlossen, dass ein Kind auf kurz oder lange die Lautsprache nutzen können wird, ist das Erlernen einer Sprachalternative in Form der DGS, der deutschen Gebärdensprache, natürlich unabdingbar. Nur mit deren Hilfe, ist es möglich, dass betroffene Kinder eine vollständige Sprache entwickeln können.

3| Was macht Zauberhafte Babyhände aus? | MEIN ANSATZ

Eltern, die sich für die Babyzeichensprache nach Zauberhafte Babyhände® interessieren, möchten in erster Linie die Kommunikation mit ihrem Baby oder Kleinkind verbessern und zwar unabhängig von einem Babyzeichen. Sie stellen sich vor Allem die Frage, was ihr Kind ihnen sagen möchte. Wesentlich ist hier jedoch auch die Perspektive zu wechseln und den Anspruch des Kindes auf besseres Verständnis, zu sehen und ernst zu nehmen. Nur dann können die Bezugspersonen, dem Kommunikations-Bedürfnis des Kindes, auch gerecht werden.

Diese Vorgehensweise finden Eltern in meinem Konzept “Ganzheitliche und intuitive Kommunikation” (GIK) wieder. Mein Ziel ist nicht, einfach Babyzeichen zu lernen und zu verwenden, sondern mein Ziel ist es alle Formen der Kommunikation als wertvollen Bestandteil im Alltag zu etablieren und das nicht nur für Babys, sondern für Alle. Babyzeichen sind dabei nur ein Teil der Kommunikation, wenn auch ein sehr wertvoller. Zusätzlich integriert mein Konzept das Erlernen von Empathie und derm “Wiederentdecken” der mütterlichen Intuition. Erst in Kombination all dieser Bestandteile, ist ein maximales Verständnis von Babys und Kleinkindern möglich.

Du willst mehr Input zum Thema, wie Babyzeichensprache die kindliche Entwicklung insgesamt positiv beeinflusst, nicht nur im Hinblick auf die Sprachentwicklung? Dann schau hier, in meinem nächsten Video mit dem Titel: „VERSTEHE DEIN BABY: 3 wichtige Dinge, die du UNBEDINGT wissen solltest.

4| Wie kann ich ressourcenorientiert vorgehen? | GELEBTE INKLUSION

Findest du es merkwürdig, mit deinem Kind, das gar kein Defizit hat, Gebärden zu nutzen? Ich rate dir, aktiv Inklusion zu betreiben, indem du ressourcenorientiert vorgehst. Es ist nicht sinnvoll defizitorientiert zu arbeiten, sodass ein betroffenes Kind, z.B. in einer Kitagruppe herausgenommen wird, um ihm dann Zeichen an die Hand zu geben. Alle Kinder haben das Recht auf Inklusion!

Wenn du die Gebärden mit allen Kindern nutzt, dann profitieren auch Alle, gerade durch die gelebte Inklusion. Durch meinen ganzheitlichen und intuitiven Ansatz, kannst du immer profitieren, unabhängig vom Alter der Beteiligten.

FAZIT

Du weißt jetzt, für wen sich Babyzeichensprache eignet und du kennst meinen besonderen Ansatz. Außerdem kannst auch du nach meinem besonderen Babyzeichensprache-Ansatz (GiK) auch Inklusion aktiv leben.

Übrigens: In unserem neuen Onlineangebot für Eltern, dem BabyversteherCLUB, bekommst du noch mehr Input und Praxis und kommst direkt mit anderen Babyzeichen-Interessierten Eltern ins Gespräch. 

In welchen Situationen ist es dir bereits gelungen, Babyzeichen unter diesen ganzheitlichen Aspekten in deinen Alltag zu integrieren? Auf was achtest du, wenn du mit deinem Baby mit Gebärden kommunizierst?

Schreib mir deine Antwort einfach als Kommentar in einen meiner Facebook – oder Instagram-Beiträgen .

👇 Schau dir hier das ganze Video zu diesem Blogbeitrag an 👇

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