Sag einfach hallo. Ein tolles Video, welches leider über Facebook anzuschauen ist. Wie schön zu wissen, das ich und meine ganze Familie (inkl. Babys und Kleinkinder) über ein “Hallo” hinaus, noch mehr mit gehörlosen Mitmenschen kommunizieren kann.

Umso trauriger macht es mich, wenn ich sehe wie andere Mitmenschen und Pädagogen die Gebärdenkommunikation (mit hörenden Menschen) mit Vorurteilen und anderen unreflektierten Phrasen kommentieren. “Wir haben schon einen Sprache.” oder “Wenn Kinder Gebärden lernen, lernen sie nicht mehr das Sprechen”, sind einige der Kommentare die mich in meinem beruflichen aber auch leider meinem privaten Alltag oft begleiten. Hier kannst Du noch mehr über Vorurteile gegenüber Gebärdenkommunikation mit hörenden Kindern und “die Mär vom tapsenden Bären” lesen.

Gebärden zu lernen um speziell mit nur einem ausgewählten Kreis von Gehörlosen (im Beruf oder privaten Alltag) zu kommunizieren ist schon eine tolle Sache und zwingend notwendig. Für mich allerdings nur ein Schritt in die richtige Richtung (Integration). Aber Gebärden in den Alltag einer hörenden Familie zu integrieren, das ist für mich ein ganz besonderer Weg und mein persönlicher Beitrag zur wahren Inklusion.

Wie sieht Dein Beitrag zur Inklusion aus?